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Aktuelles
22.04.19

Sicheres Osterfeuer trotz Trockenheit

"Das erste Osterfeuer ist immer etwas Besonderes für einen neuen Ortsbrandmeister" so der ehemalige Ortsbrandmeister Holger am Ostermontag zu Tobi. Holger erlebte damals einen Wintereinbruch, Tobi musste hingegen mit sehr trockenen Bedingungen zurechtkommen. Vorausschauend haben Tobi und Andre entschieden, die Wiese rund um das Osterfeuer ordentlich zu nässen und die Brandwache zu intensivieren. Unsere Gäste konnten so die Selbstschutzeinrichtung unseres Tanklöschfahrzeugs live in Aktion erleben.

Bis zum Entzünden des Osterfeuers stärkten sich die Krelinger, Freunde und Gäste mit frischen Schaschliks und diversen anderen Speisen, die unser Verpflegungsteam anbot. Gegen 20:30 Uhr, als die Sonne verschwand und es drohte kühler zu werden, wurde dann das Feuer entzündet. Binnen Sekunden stand der gesamte Haufen in Vollbrand. Unsere Brandwache musste heute aber nicht tätig werden.

Gemeinsam verbrachten wir noch viele nette Stunden am wärmenden Feuer an diesem sommerlichen Osterwochenende.

 

 

10.04.19

Übungsdienst: Brandbekämpfungszirkel

Theoriedienste hin oder her, im Brandeinsatz hilft nicht nur Kennen, sondern eben auch Können. Ein Zirkeltraining mit sechs Übungen zu Standardtätigkeiten der Brandbekämpfung waren heute vorbereitet. Hier hatten unsere Kameraden je 15 Minuten die Gelegenheit ihre Routine mit den Geräten zu festigen:

  • Saugleitung + Arbeitsleinen
  • Standrohr
  • Vierteilige Steckleiter
  • Mobiler Rauchverschluss
  • Digitalfunkgeräte
  • Schaumeinsatz
 

09.04.19

Führungsduo Tobi/Andre offiziell eingesetzt und Holger zum Ehrenortsbrandmeister ernannt

Vor kurzem konnte Die Bürgermeisterin Helma Spöring im Zuge einer Ratssitzung der Stadt Walsrode nicht nur die Gäste der Fraktionen und des Rates begrüßen. Zahlreiche Feuerwehrangehörige des Stadtgebietes sind ihrer Einladung gefolgt, es gab auch allen Grund dafür. Viele neu gewählte, aber auch scheidende Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter sind an dem Abend ins Rathaus Walsrode gekommen. Nach einer Begrüßung von Fr. Spöring wurden Holger Krause und Tobias Bremer aus ihren Ämtern als Ortsbrandmeister und Stellvertreter entlassen. Kurz darauf wurden Tobias Bremer und Andre Meineke vom Rat in ihre frisch gewählten Ämter, als Ortsbrandmeister und Stellvertreter, für die nächsten sechs Jahre ernannt. Ab diesen Abend dürfen sich die beiden nun ganz offiziell als das neue Führungsduo der Feuerwehr Krelingen nennen.

Es gab aber noch mehr Grund zur Freude, der nun ehemalige Ortsbrandmeister Holger Krause wurde an diesem Abend zum Ehrenortsbrandmeister ernannt. Holger hat sich die Ernennung nach 18 Dienstjahren mehr als verdient. Zur großen Freude von Holger hat unser Gruppenführer Felix Huwer eine Gruppe aus den Krelinger Kameraden aktiviert und als Überraschung an der Ratssitzung teilgenommen.

Wir gratulieren allen Ernannten kräftig und wünschen euch viel Erfolg und gutes Gelingen im neuen Amt.

 
Dreyer und Krause nun Ehrenortsbrandmeister
Dreyer und Krause nun Ehrenortsbrandmeister
28.03.2019 | Quelle: WZ

04.04.19

TH-Dienst: Mit den Nachbarn auf der Autobahn im Einsatz

Uns trennt eine Stadt-/Gemeindegrenze. Wir treffen uns zwar regelmäßig, meist aber ungeplant bei Nacht oder zu jeder anderen Tageszeit. Immer mit dem gemeinsamen Ziel zu helfen, wissen wir aber selten mit wem genau wir nachts auf der Autobahn stehen. Gemeint ist unsere Zusammenarbeit mit unserer Nachbarwehr aus Hodenhagen. Auf Grund der Autobahnabschnitte und angrenzenden Einsatzgebiete treten wir häufig gemeinsam in Aktion und stehen Seite an Seite.

Um unsere Zusammenarbeit zu intensivieren, stand dieser TH-Dienst im Zeichen des Kennenlernens. Sowohl Mannschaft als auch Gerät stellten sich gegenseitig vor und entdeckten so manche Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede. Unsere gemeinsamen Einsätze betreffen häufig Unfälle mit PKW und LKW auf unseren Straßen. Hier gilt es die Möglichkeiten der Einheiten und auch die Rettungsmethoden des anderen zu kennen und zu nutzen.

Diese Übungsdienste werden wir in Zukunft widerholen und uns dann noch stärker bei praktischen Einsatzübungen begegnen.

 

21.02.19

Gemeinsam stark - Feuerwehr trainiert mit DRK

In einer Einsatzsituation mit verletzten Personen entscheiden Minuten, teilweise Sekunden, über Leben und Tod der Unfallopfer. Die Helfer müssen nicht nur schnell zum Einsatzort gelangen - merke: „RETTUNGSGASSE IMMER!“ - sondern auch vor Ort organisationsübergreifend zusammenarbeiten. Klassisch ist am Einsatzort mit Personenschaden das Deutsche Rote Kreuz (DRK) für die Erstversorgung sowie den Transport in das Krankenhaus und die Freiwillige Feuerwehr für die technische Rettung zuständig. Damit hier alle Maßnahmen zur schnellen und patientengerechten Rettung und parallelen Erstversorgung nahtlos in einander greifen müssen die gegenseitigen Standardeinsatzregeln bekannt sein. Um das zu trainieren trafen sich am Donnerstag die Einsatzkräfte unserer Wehr mit zwei Kammeraden des DRK Walsrode im Feuerwehrhaus Krelingen.

Unsere Kollegen vom Rettungsdienst zeigten uns, welche Patientensituationen häufig in Einsätzen vorkommen und wie wir als Freiwillige Feuerwehr bereits erste Maßnahmen zur Versorgung treffen können, denn anders als bei Berufsfeuerwehren sind wir keine ausgebildeten Rettungssanitäter. Wir können bereits viele Dinge wie Schockbekämpfung und Betreuung, oder auch Wundversorgung und Erste Hilfe wie Herz-Lungen-Wiederbelebung übernehmen und so dem Rettungsdienst wertvollen Freiraum schaffen. An verschiedenen Stationen lernten wir Verletzten den Helm abzunehmen, die richtige Lagerung einer verletzten Person und die Vorbereitung für einen sicheren Transport. Dazu stehen unterschiedliche Verfahren wie das Spineboard, die Schaufeltrage oder die Vakuummatratze, jeweils inkl. der zugehörigen Gurtsysteme zur Verfügung. Alle Varianten haben spezielle Vor- und auch Nachteile bei der Rettung, was es zu wissen gilt. Spätestens bei einer größeren Anzahl an Verletzten oder auch bei Tragetätigkeiten wird jede helfende Hand benötigt, wo es dann auch wieder auf das koordinierte und gemeinsame Vorgehen ankommt, damit sowohl Patienten als auch Helfer nicht gefährdet werden. Alle Verfahren übten wir gemeinsam an praktischen Beispielen und simulierten Verletzten, wofür uns auch ein vollständiger Rettungswagen als Trainingsmaterial zur Verfügung gestellt wurde.

Am Ende konnten wir uns mit dem guten Gefühl verabschieden, wieder einen riesen Schritt in Richtung Zusammenarbeit zwischen den Organisationen gegangen zu sein, was der zentrale Bestandteil für schnelle und erfolgreiche Rettung von verletzten Personen bei Unfallereignissen ist.

Danke an Mario und Christof vom DRK Walsrode für diesen großartigen Dienst.