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Aktuelles
 
16.10.18

TH-Dienst: Mit Kissen und Seilen

Am Mittwoch machten wir kurzerhand die Nacht zum Tage, als wir uns gemeinsam mit den Kammeraden aus Bad Fallingbostel in einer Kiesgrube trafen. Mit Blick auf das angekündigte neue Fahrzeug und zur Übung für gemeinsame Einsätze, vertieften wir den Umgang bei der technischen Hilfeleistung. Zunächst galt es Licht ins Dunkle zu bringen. Unsere drei Fahrzeuge und die zusätzlich aufgestellten Flutlichtmaste erhellten schnell und flächendeckend die Nacht.

Zunächst widmeten wir uns den pneumatischen Hebekissen. Diese luftgefüllten Kraftpakete heben jeweils bis zu zehn Tonnen Last. Da sie in besonders schmale Öffnungen passen dienen sie dazu Angriffspunkte für nachfolgende Werkzeuge zu schaffen. Die Handhabung und die richtige Taktik sind hier entscheidend. Es muss auf richtige Lastverteilung und konsequentes Unterbauen mit Stützmaterial geachtet werden.

Anschließend setzten wir die 5to-Seilwinde (MAZE - maschinelle Zugeinrichtung) des HLF20 aus Fallingbostel ein. Das korrekte Ausrichten der Fahrzeuge in Arbeitsrichtung und das richtige Abschätzen der auftretenden Winkel und Kräfte an den einzelnen Punkten (Rollen, Gegenlager, Last, ...) sind hier zu trainieren. Mit zusätzlichen Rollen kann nach dem Flaschenzugprinzip auch eine Last von zehn Tonnen bewegt werden.

Der Abend hat gezeigt, dass sowohl das Wissen um die Werkzeuge, als auch das Training unter realen Bedingungen unerlässlich sind, um im Einsatzfall schnell und vor allem sicher helfen zu können.

Vielen Dank an die Kammeraden aus Bad Fallingbostel für diesen  wirklich gelungenen Ausbildungsdienst.