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Aktuelles
14.09.19

Feuergeister beim Kinderfeuerwehrtag

Früh um 8 Uhr starteten unsere Feuergeister zum Kinderfeuerwehrtag nach Breloh. Anlass war das 10. Jubiläum der Breloher Kinderfeuerwehr. Dem Anlass folgend gab es zehn Spiele zu meistern. Gemeinsam und mit viel Spaß und Geschick erkämpften sich unsere Kids den 6. und 10. Platz.

Nach so vielen gemeinsamen Erlebnissen und leckerem Essen ging es müde aber sehr zufrieden gegen 16 Uhr nach Hause. 

 

07.09.19

Begeisterte Gäste beim Spanferkelessen

Immer am ersten Samstag im September duftet es rund um das Feuerwehrhaus nach frischem Spanferkel. Wir konnten wieder viele Gäste bei uns begrüßen, die zum ersten Mal in den Genuss kamen. Aber auch viele Stammkunden finden jedes Jahr den Weg zum Feuerwehrhaus. "Es ist einfach schön und immer super lecker. Jedes Jahr wieder ein Erlebnis!" sagte uns ein zufriedenes Paar, das seit 12 Jahren zu uns kommt.

Wir feuern uns, dass wir mit unserem leckeren Spanferkel mit Kraut und Tzaziki wieder so zahlreich die Gaumen begeistern konnten.

 

29.08.19

AGT: Gemeinsame Einsatzübung mit Düshorn

"So eine Chance bekommen wir so schnell nicht wieder" hat sich Felix bei der Vorbereitung des Atemschutzdienstes gesagt. Uns stand kurzfristig ein zurzeit leerstehendes Großfamilienhaus als Übungsobjekt zur Verfügung. Hier erwartete uns ein sehr realitätsnahes Szenario: Menschenrettung und Brandbekämpfung über drei Etagen. Wir wollten ohne hin mal wieder mit den Düshorner Kameraden trainieren und bei einem solchen Einsatz sind die Nachbarn sowieso die ersten, die mit alarmiert werden. Grund genug die Übung auf unsere beiden Wehren auszuweiten und gemeinsam zu üben.

Insgesamt galt es sechs Personen zu retten. Acht Atemschutzgeräteträger in vier Trupps durchsuchten dazu systematisch das Gebäude. Felix hat durch viel "fetten" Nebel die freie Sicht im Gebäude stark eingeschränkt. Die Trupps wurden buchstäblich in die Dunkelheit geschickt. Aber dank des taktischen Einsatzes des Überdrucklüfters konnte schnell für Durchblick gesorgt und die Personen/Puppen gefunden werden. Bei der anschließenden Rettung wurden auch alternative Rettungswege über eine Steckleiter und auch nützliche Hilfsmittel wie die Brandfluchthaube eingesetzt. Die gesamte Koordination außerhalb und via Funk ins Gebäude liefen reibungslos über das Leitungsteam bestehend aus dem Einsatzleiter, dem Gruppenführer aus Düshorn und der zentralen Atemschutzüberwachung.

Die gesamte Rettung dauerte inklusive Anfahrt und parallelem Aufbau der Wasserversorgung rund 25 Minuten. Dann waren alle Vermissten gefunden und der simulierte Brand gelöscht. Die anschließende Manöverkritik, zu der grundsätzlich sehr gut abgelaufenen Übung, half allen Beteiligten nochmal die Herausforderungen der verschiedenen Aufgaben in einem solchen Einsatz zu vertiefen.

Danke an dieser Stelle an das GRZ für dieses super Übungsobjekt.

 

20.08.19

TH-Dienst: Zugang zu Kleintransportern

Wir hatten die seltene Gelegenheit an gleich mehreren Kleintransportern unsere Rettungstechniken zu trainieren. Diese Fahrzeugklasse ist insofern etwas Besonderes, als dass die Rettungswege und Zugangsmethoden mit denen eines PKW vergleichbar, gleichzeitig jedoch die Abmessungen um ein Vielfaches größer sind. Das bedeutet für die Retter ein Umdenken, denn sie müssen andere Methoden anwenden und verschiedene zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Weiterhin galt es eine seitliche Schiebetür zu öffnen. Auch hier sind grundsätzlich ähnliche Herangehensweisen wie beim PKW vorhanden, gepaart mit der unhandlichen Größe und der etwas gewöhnungsbedürftigen Mechanik der Führungsschienen.

User Dank geht erneut an die Firma G&G, die uns dieses Erlebnis ermöglicht hat.

 

06.08.19

LKW-Rettung - Training mit den Nachbarn

Unser gemeinsamer Ausbildungsdienst mit Bad Fallingbostel und Hodenhagen stand im Thema der Menschenrettung nach LKW-Auffahrunfall. Das ist das aktuell häufigste Unfallbild zu dem wir alarmiert werden. Grund dafür sind die Stauenden der vielen Baustellen auf den Autobahnen in unserem Einsatzgebiet. Anlass genug unsere Ausbildung zwischen den beteiligten Wehren zu intensivieren und damit ein abgestimmtes Vorgehen zu erzielen.

Weniger die technische Rettung mit den hydraulischen Rettungsgeräten selbst, als vielmehr das gesamte vorgehen und die zusätzlichen Arbeiten am Einsatzort standen im Mittelpunkt. Wir konnten hierzu auf dem Gelände des G&G-Abschleppdienstes in Hodenhagen eine realitätsgetreue Lage mit LKWs nachstellen und unsere Abläufe trainieren.

Wir übten

  • das Sichern der Fahrerkabine mittels Spanngurten
  • den richtigen Einsatz von Rettungsbühnen
  • die Menschenrettung mit dem Spineboard
  • den Umweltschutz durch Einsatz von Schachtabdeckungen
  • das Sichern der schweren LKW-Türen
  • das Batteriemanagement
  • das gleichzeitige und koordinierte Vorgehen von zwei Fahrzeugseiten
  • den Brandschutz mit Wasser, Schaum, Pulver und Kohlenstoffdioxid
  • den Aufbau der Ablageplätze
  • den Einsatz der Seilwinde
  • das Einschätzen der Lage unter Berücksichtigung der Ladung
  • ...

Es gilt also viele Dinge im Einsatz zu beachten. Regelmäßiges ortsübergreifendes Training hilft uns hier die notwendige Routine zu erlangen und Arbeitsweisen auf einander abzustimmen. Unser Ziel ist dabei die sichere, schnelle und koordinierte Rettung der verletzten Personen sowie der Umweltschutz.

"Diese gebietsübergreifenden Ausbildungsdienste sind unbedingt nötig und wichtig" so die Meinung aller beteiligten Kameraden der drei Wehren.

Riesen Dank an dieser Stelle an das Team vom G&G-Abschleppdienst, die diesen Dienst erst möglich gemacht haben.

 
LKW-Rettung - Training mit den Nachbarn
LKW-Rettung - Training mit den Nachbarn
19.08.2019 | Quelle: WZ