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Einsätze
31.08.20 | # 33 / 2020

Hilflose Person im GRZ

Am Montag Nachmittag wurden wir gemeinsam mit den Kameraden aus Düshorn und Bad Fallingbostel auf das Gelände des Geistelichen Rüstzentrum alarmiert. Eine Person sollte in eine Notlage geraten sein.

Bei Ankunft der bestätige sich die erst angenomme Lage zum Glück nicht mehr. Die Person konnte bereits von den Helfern vor Ort an den Rettungsdienst übegeben werden.

Vor Ort war der Rettungsdienst, die Polizei mit drei Streifenwagen sowie der stellv. Stadtbrandmeister Holger Krause.

 

14.08.20 | # 32 / 2020

BAB27: Brennt PKW auf Parkplatz - Fehlalarm

Am Freitagabend um 23:20 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Walsrode auf A27 gerufen. Auf dem Parkplatz Düshorn sollte ein PKW brennen.

Vor Ort handelt es sich lediglich um einen geplatzten Kühlerschlauch, somit war kein Eingreifen der Einsatzkräfte mehr erforderlich.

 

12.08.20 | # 30 - 31 / 2020

Circa 28 Hektar Wald an der A7 in Flammen - Wochenendhausgebiet evakuiert

Am 12.08.2020 kommt es, aus noch nicht vollständig geklärter Ursache, gegen kurz nach 17:00 Uhr, auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Westenholz und der Raststätte Allertal zu einem Brand der angrenzenden Böschung.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehren Krelingen, Hodenhagen und Bad Fallingbostel eintreffen, brennt der Böschungsstreifen auf einer Länge von circa 1,4km. Starker Wind treibt das Feuer in ein nahegelegenes Waldstück, welches auf Grund der anhalten Trockenheit und der bestehenden Waldbrandstufe 4 sehr zügig in Brand gerät. Das Feuer breitet sich circa zweihundert Meter weit in den Wald aus, ehe es von der Feuerwehr gestoppt werden kann. Insgesamt ist eine Fläche von circa 28 Hektar vom Feuer betroffen. Das großflächige Übergreifen auf eine Heidelbeerplantage kann verhindert werden.

Dafür ist jedoch ein sehr umfangreicher Kräfteansatz nötig. Im ersten Schritt werden nahezu alle wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge aus der Umgebung alarmiert, allerdings unter der Prämisse, dass der Grundschutz in den Ortschaften gewährleistet bleiben muss. Der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen und ein Polizeihubschrauber liefern wertvolle Erkenntnisse über die Ausbreitung des Feuers aus der Luft.

Durch die starke Rauchentwicklung wird gemeinsam mit der Polizei und der Samtgemeinde Schwarmstedt als Ordnungsbehörde entschieden, ein nahegelegenes Wochenendhausgebiet zu evakuieren, da sich dieses direkt im dichten Rauch befindet. Die circa 35 Bewohner kommen in von der Samtgemeinde Schwarmstedt organisierten Unterkünften unter.

Zur Brandbekämpfung wird das Feuer von drei Seiten angegriffen. Das benötigte Wasser wird mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht. Es werden mehrere Befüllstationen für die Tanklöschfahrzeuge mit Löschwasser eingerichtet. Im weiteren Verlauf wird auch eine circa 3km lange Schlauchleitung zur Aller verlegt.

Auch zur direkten Brandbekämpfung im Wald werden einige Kilometer Schlauchleitung verlegt. Die Arbeiten für die Einsatzkräfte bei Außentemperaturen um die 30°C sind körperlich stark belastend, da in Bereichen mit dichter Rauchentwicklung Atemluftfilter getragen werden müssen. Daher werden die Kräfte regelmäßig durchgetauscht und Einheiten ausgetauscht. Vorsorglich befinden sich zwei Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe aus Schwarmstedt vor Ort, müssen aber glücklicherweise nicht tätig werden.

Um weiterhin genügend Kräfte vor Ort zu haben, werden Teileinheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaften des Heidekreises und der Bundeswehrfeuerwehr des Truppenübungsplatzes Bergen alarmiert. Ebenfalls unterstützen mehrere ortsansässige Landwirte die Löscharbeiten mit ihren Güllefässern, gefüllt mit Wasser. Im weiteren Einsatzverlauf werden durch den Einsatzleiter Thomas Ruß, Kreisbrandmeister des Heidekreises, auch Teileinheiten aus den Landkreisen Harburg, Celle, Lüneburg, Uelzen, Rotenburg sowie der Region Hannover eingesetzt. Der zuständige Regierungsbrandmeister Uwe Quante machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Insgesamt werden bis zum kommenden Montagmorgen circa 500 Einsatzkräfte vor Ort gewesen sein.

Fachleute der Forst sowie der zuständige Waldbrandbeauftragte unterstützen die Löscharbeiten mit ihrer Expertise und organisieren am Freitagmorgen auch ein Holzerntegerät "Harvester" der die Löscharbeiten unterstützt.

Für die Löschmaßnahmen war zu Beginn des Einsatzes die A7 in beide Fahrtrichtungen vollgesperrt. Nachdem der Verkehr in Fahrtrichtung Norden zeitnah wieder freigegeben werden konnte, blieb die Richtungsfahrbahn Hannover bis weit in den Freitag gesperrt. Viele LKW-Fahrer und auch einige PKW-Fahrer müssen die Nacht auf der Autobahn verbringen. Sie wurden von den Stauhelfern der Johanniter versorgt. Es bildeten sich auf den Umleitungsstrecken lange Rückstaus, so dass der Verkehr von der Polizei weiträumig umgeleitet wird.

Text + Bilder: Thomas Klamet, Stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis, Abschnitt Süd

Unsere Krelinger Einsatzkräfte wurden direkt als erstes um 17:15 Uhr alarmiert und waren durchgehend bis zur Ablösung um 03:30 Uhr am Freitagmorgen im Einsatz.

Videobericht auf NDR: zum Bericht

 
Großbrand am Esseler Wald
Großbrand am Esseler Wald
13.08.2020 |

Quelle: WZ

Mit der Hack auf der Jagd nach Glutnestern
Mit der Hack auf der Jagd nach Glutnestern
14.08.2020 |

Quelle: WZ

Der Waldbrand an der A7
Der Waldbrand an der A7
14.08.2020 |

Quelle: WZ

Durchatmen im Waldbrandgebiet
Durchatmen im Waldbrandgebiet
15.08.2020 |

Quelle: WZ


10.08.20 | # 29 / 2020

BAB7: PKW qualmt - Fehlalarm

Am Montagabend um kurz vor 22 Uhr wurden wir auf die A7 in Richtung Hannover alarmiert. Dort sollte ein PKW in Brand geraten sein, vor Ort stellte sich die Lage dann weniger dramatisch da als zunächst angenommen.

Durch einen technischen Defekt kam es zu einer starken Qualmentwicklung. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war davon allerdings nichts mehr festzustellen.

Somit konnten wir die Einstelle zeitnah wieder verlassen.

 

16.07.20 | # 28 / 2020

BAB7: Schwerer Verkehrsunfall mit LKW

Die Feuerwehren Krelingen, Hodenhagen und Bad Fallingbostel wurden erneut zu einem schweren Unfall auf die A7 gerufen. Gegen 16:30 Uhr war ein LKW kurz nach der Anschlussstelle Westenholz in Fahrtrichtung Hannover am Stauende ungebremst auf einen anderen Lastwagen aufgefahren. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt in der Fahrerkabine eingeklemmt.

Die Rettung, die mit mehreren hydraulischen Geräten vorgenommen wurde, war dadurch erschwert, dass sich die Kabine vom Fahrgestell löste und kopfüber auf der Fahrbahn liegen blieb. Nach rund einer Stunde war der Fahrer gerettet und konnte an den Rettungsdienst übergeben werden. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut. 

Während der Arbeiten war die Autobahn komplett gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Dadurch kam es zu einem langen Stau, der sich von der Raststätte Allertal bis kurz hinter Beetenbrück hinzog. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren die Polizei, die Autobahnmeisterei sowie ein Abschleppunternehmen vor Ort. Der Stadtbrandmeister Michael Schlüter machte sich ein Bild der Lage und war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Text & Fotos: Jens Führer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis

Video-Quelle: Walsroder Zeitung (Stand: 18.07.2020)

 
In der Fahrerkabine eingeklemmt
In der Fahrerkabine eingeklemmt
18.07.2020 |

Quelle: WZ