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Aktuelles
26.12.21

Krelinger Veranstaltungsplan 2022 ist fertig

Der Veranstaltungsplan für 2022 ist fertig und steht in verschiedenen Formaten zur Verfügung:

  • Papierform: kostenlos bei allen Krelinger Vereinen und Verbänden erhältlich
  • PDF-Datei:
  • HTML-Version (wie unten als Vollbild): zum Kalender
  • ICS-Datei (zum Import in Kalender wie Google, Outlook, Thunderbird,...). Einfach folgenden Text kopieren und in Kalenderprogramm importieren: http://bit.ly/2sb5mNB

 

08.12.21

Stationsausbildung: Leitern, Leckagen, Rettungsbühne

Unsere Ausbildungsdienste gestallten wir regelmäßig als Stationsausbildung. In einer Art Zirkeltraining haben wir so die Möglichkeit gleich mehrere kurze Themen an einem Abend anzusprechen. Durch die Kleingruppen haben die Kameraden gleichzeitig einen intensiveren Kontakt zu den Geräten und Materialien. Alle 20-30 Minuten wechseln die Gruppen die Stationen. Jeder kann die verschiedenen Themen praktisch üben und so die Handhabung festigen.

Heute waren wir in drei Themen unterwegs:

  1. Sicherer Umgang mit Steckleitern - tragen, bewegen, aufstellen, begehen, Nutzung als Bockleiter, ...
  2. Abdichten von Leckagen und auffangen von Flüssigkeiten - Abdichten von kleinen Leckagen mit der Leckpaste, Einsatz der Schachtabdeckungen, ...
  3. Sicherer Umgang mit der Rettungsplattform - tragen, bewegen, aufstellen, begehen, Handhabung Rettungsgeräte in der Höhe, ...
 

25.11.21

AGT: Düshorn und Krelingen üben in Bockhorn

Unsere Atemschutzgruppenführer aus Düshorn und Krelingen haben sich abgestimmt und ein riesiges Übungsobjekt für ein Atemschutztraining in Bockhorn gefunden. Danke an Dirk an dieser Stelle. Für die Übung wurden insgesamt acht Puppen in den Winkeln des zweigeschossigen landwirtschaftlichen Nebengebäudes verteilt. Zudem wurde die Sicht im Gebäude durch den Einsatz von drei Nebelmaschinen extrem verschlechtert. Realistische Bedingungen für eine Rettungsübung in einem Brandobjekt.

In zwei Durchgängen gingen je vier Trupps mit Druckschläuchen und diversem weiteren Gerät (Wärmebildkamera, Rettungstücher, Brandfluchthauben, Halligan-Tools, ...) vor. Es galt bei nahezu null Sicht die Orientierung nicht zu verlieren und gleichzeitig unter den erschwerten Bedingungen durch die Atemschutzgeräte Personen zu finden und zu retten. Auch ein Atemschutzunfall wurde simuliert. In einem solchen Moment gilt alle Aufmerksamkeit der eingesetzten Kräfte der Rettung der verunfallten Kameraden.

Die weiteren Kräfte unterstützten jederzeit die inneren Trupps, denn auch außerhalb gibt es in solchen Fällen viel zu tun. Dabei beschränkten wir uns heute allerdings auf die Grundtätigkeiten im Zuge eines Atemschutzeinsatzes (Wasserversorgung aus den Fahrzeugen, Atemschutzüberwachung, Einsatzkoordination, Patientenbetreuung, Schlauchmanagement, ...).

Es war wieder mal ein schöner gemeinsamer Dienst unserer Wehren und bedarf dringend einer Wiederholung, dann aber anschließend mit Grill :-).

 

20.10.21

TH: Die Dachlage

"Man kann gar nicht so verrückt denken, wie sich die Einsatzlage darstellen kann", sagte uns einmal ein TH-Ausbilder. Darauf aufbauend haben wir heute ein Fahrzeug auf das Dach gedreht und für die Übung angenommen, dass der Zugang durch die seitlichen Fahrzeugtüren nicht möglich ist (z. B. Grabenlage). Der Fahrer hing daher kopfüber in seinem Sicherheitsgurt. Weiterhin simulierten wir ein gasgetriebenes Fahrzeug (LPG) und weil das alles noch nicht reichte, befanden sich auf dem Fahrzeug noch verschiedene Hinweisschilder zu geladenem Gefahrgut.

Die Aufgabe war somit gestellt: Menschenrettung aus verunfalltem gasgetriebenem Fahrzeug in Dachlage. 

Der Aufbau des Ablageplatzes ging zügig und dank des Lichtmastes und unserer starken Akkuleuchte war auch das Ausleuchten mit wenigen Handgriffen schnell erledigt. Jetzt wurde die Taktik für die Rettung besprochen. Im Einsatz ist das die Aufgabe des jeweiligen Einsatzabschnittsleiters, des Leiters der technischen Rettung oder des Angriffstrupps. In der Übung soll natürlich jeder daran teilhaben und auch seine Ideen einbringen können. Es wurde so verschiedene Lösungsmöglichkeiten für das Abstützen, die Zugangsöffnung und die Rettungsöffnung diskutiert und auch getestet. Das Stabfast-Abstützsystem ist hierbei in Punkto Flexibilität, Geschwindigkeit und Stabilität kaum zu überbieten. Der Zugang und die Rettung erfolgten dann durch das Heck. Hier fanden die Retter dann auch die Ladung, die sich doch etwas von der erwarteten unterschied :-) .

Nachdem die B- und C-Säulen getrennt waren, wurde das Dach mit zwei Hydraulikstempeln zu Boden gedrückt. Jetzt konnten die Helfer vorbei an der hinteren Sitzreihe zum Patienten gelangen. Zu guter Letzt wurden noch das Lenkrad und der Sitz verschoben, um den Verletzten schonend über das Spine-Board zu befreien.

Anschließend kam das Fahrzeug wieder auf seine Füße und jeder konnte nochmal sein Können mit den hydraulischen Geräten an den vier Türen beweisen. Wir gingen auch noch verschiedene Möglichkeiten durch, wie im Zweifel zusätzlicher Platz im Fahrgastraum geschaffen werden kann. Hierbei gilt es bestimmte Fahrzeugstrukturen durch gezielte Schnitte zu schwächen und anschließend mit dem Spreizer oder einem Zylinder ganze Fahrzeugpartien zu bewegen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Christian Fieweger vom Autoservice Hodenhagen, dafür dass wir wieder bei euch üben konnten.

 

09.10.21

Seilwindenseminar vom Profi

Die Stadtfeuerwehr Walsrode hat uns als Feuerwehren mit Fahrzeugwinden ein Praxistraining für Seilwinden ermöglicht. Wir, das sind die Feuerwehren Walsrode, Bomlitz und Krelingen. Das Training wurde von Hartmut Wagner aus Weil am Rhein durchgeführt. Hartmut ist als ehemaliger Mitarbeiter eines Fahrzeugseilwindenherstellers und auf Grund seiner Erfahrungen als Feuerwehrmann ein gefragter Seminarleiter für Windentrainings.

Das Seminar startete am Freitagabend mit einem gemeinsamen Theorieteil im Feuerwehrhaus. Hier wurden neben Technik- und Materialkunde auch Taktik und Vorgehensweisen im Zuge eines Bergeeinsatzes mit der Seilwinde vermittelt. Am Samstag ging es dann zur FTZ nach Schneeheide. Hier wurde die Theorie vom Vortag zusammen mit den jeweils verfügbaren Fahrzeugen und Geräten in die Praxis umgesetzt. In zwei Gruppen (vormittags und nachmittags) konnten die verschiedenen Methoden und Techniken am echten Objekt trainiert werden. Neben den Feuerwehrfahrzeugen mit Winde stand auch ein Sattelschlepper als "Last" zur Verfügung. Direkter Zug, Zug mit Rolle an verschiedenen Festpunkten und Einsatz einer festen Rolle als Umlenkrolle wurden so durchgeführt und jeder konnte erleben, wie sich das eigene Fahrzeug mit vollem Windenzug verhält. Alle Winden wurden dabei auch mit ihrer maximalen Nennzugkraft von 50 kN belastet, bis sie dann automatisch abschalteten. "Es kann nichts kaputt gehen, wenn ihr euch an einige wenige Regeln haltet. Die Winden schalten vorher ab" so Hartmut. Auch die vorhandenen Anschlagmittel, wie z. B. Rundschlingen, Ketten und Schäkel wurden ausgiebig besprochen und ihr Einsatzwert getestet.

Zusätzlich standen auch zwei Altfahrzeuge für ein späteren Sonderteil "Kettenrettung" zur Verfügung. Bei dieser Rettungstechnik wird kurzgesprochen ein deformiertes Unfallfahrzeug mit Hilfe der Winde und kräftiger Kettensätze wieder auseinandergezogen. Die Methode ist eine zusätzliche Option im Einsatz, wenn andere Taktiken nicht wirken und nicht möglich sind.

Klasse Seminar!

 

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